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Offener Brief an die BZÄK bezügl. JAMEDA

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16.01.2019 Offener Brief an die BZÄK wegen JAMEDA-Umfrage 

Sehr geehrte Damen und Herren der Bundeszahnärztekammer,

das zahnarzt-forum.info führte Anfang des Jahres eine Mitgliederbefragung bezüglich JAMEDA durch. Dabei wurde abgefragt, inwiefern die Kollegen die Machenschaften von JAMEDA als Wettbewerbsverzerrung empfinden.

Von 173 Teilnehmern der Befragung haben 116 angekreuzt: „Ich finde Jamedas Geldannahme als Wettbewerbsverzerrung und fordere die Kammer auf, endlich juristisch dagegen vorzugehen“. (genaue Auswertung als graphische Darstellung siehe im Anhang)   ...    (bitte auf "Weiterlesen" clicken)

Kaffeeriese greift nach den Zähnen

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Die "Krönung von Jakobs" kennt jeder aus der Fernsehwerbung der 90er. Nicht so bekannt ist, dass die Familie Jakobs sich mittlerweile auch auf anderen Geschäftsfeldern ausbreitet. Sie besitzt heute bereits nach Angaben der "Handelszeitung" 150 Zahnkliniken, mit einem Jahresumsatz von 330 Mio. Schweizer Franken.

Fernziel ist ein möglichst großes Stück vom lukrativen europäischen Dentalmarkt, der immerhin auf 80 Milliarden Dollar geschätzt wird (Handelszeitung).

Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Handelszeitung":

Krone statt Krönung - wie Jacobs Zahnarztriese wird

 

Jameda in der Kritik

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Zunehmend lauter wird die Kritik am Bewertungsportal Jameda. Dies liegt nicht allein an der Tatsache, dass man bei Jameda Ärzte bewerten kann. Vielmehr wird kritisiert, dass Ärzte sich dort mit sogenannten "Paketen" einkaufen können. Ein Beispiel: Das "Platin-Premium-Paket" gibt es für schlappe 139 Euro pro Monat - inklusive Mehrwersteuer sind dies rund 1.900 Euro pro Jahr. 

Diese Zahlungen führen nun dazu, dass zahlende Ärzte offenbar bevorzugt werden. Dies ergaben aktuell Recherchen von Reportern der ZEIT. Zitat aus der ZEIT-Online vom 17.01.18: "Sonderbarerweise haben zahlende Ärzte so gut wie keine schlechten Noten, und 95 Prozent ihrer Noten sind Einsen."

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Lesen Sie dazu auch den Kollegenkommentar von Dr. Peter Gorenflos vom 12.02.18:

Die Beteuerungen Jamedas, man würde Bewertungen von Kunden und Portal-Zwangsteilnehmern nach den gleichen Kriterien veröffentlichen, ist offensichtlich Augenwischerei. Man stelle sich vor, zahlende Kunde hätten die schlechteren Noten: das Portal wäre nach spätestens zwei Quartalen insolvent. Wären die Bewertungs-Durchschnitte identisch, würde es 4 Quartale bis zur Insolvenz dauern. Aber selbst wenn es der höheren Aufmerksamkeit oder den schönen Portraitfotos der Kunden zu verdanken wäre, dass diese die besseren Bewertungs-Durchschnitte erzielen, wäre es immer noch völlig inakzeptabel, ein Portal zuzulassen, bei welchem zahlende Kunden besser abschneiden, als nicht zahlende Ärzte oder Zahnärzte, die laut BGH-Urteil von 2014 keine Option zur Profil-Löschung haben. ...

Das "Timbuktu-Protokoll"

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Eigentlich gilt es als Mittel der Wahl: Calciumhydroxid zur Desinfektion des Wurzelkanals. Auch an den Hochschulen wird es so gelehrt. Das Mittel gilt als sehr gewebefreundlich. Eben diese Gewebefreundlichkeit könnte nun aber der Grund dafür sein, dass dabei nicht alle Keime erfasst werden. Die Folge ist ein Misserfolg der endodontischen Maßnahme.

Kollege Osswald hat alternativ dazu seine "Timbuktu-Methode" mit CHKM vorgestellt. Hier im zahnarzt-forum.info soll nun sein komplettes Behandlungsprotokoll, mit allen Tricks und Kniffen in 5 Teilen vorgestellt werden: 

Das Timbuktu-Protokoll Teil 1-5  (PDF zum Download)

(mit freundlicher Genehmigung des Autors, erschienen im Niedersächsischen Zahnärzteblatt 2014)