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Zahn32 geht – Evident springt ein

Branchenmitteilung

Wenn Zahnärzte sich für eine Dentalsoftware entscheiden, denken die meisten an eine Ehe für die gesamte Praxistätigkeit. Aber es kann auch anders kommen!
Die rund 650 User des Abrechnungprogramms „Zahn32“ werden sich bald schon umstellen müssen. Der Inhaber der Firma kündigte jüngst das Ende des Programms an. Neben Altersgründen war die aufwändige TI-Umstellung entscheidend für den Entschluss aufzuhören.

Link zur Ankündigung des Betreibers von Zahn32

Der Zahn32-Betreiber ist eine Kooperation mit dem Softwarehersteller Compugroup (Z1+Chremasoft) eingegangen und empfiehlt die Fortführung mit dem Programm „Z1“.
Aber nicht jeder Zahnarzt/in wird sich gerne eine neue Software vorschreiben lassen. Die bisherigen User müssen sich keine Sorgen machen, es stehen genügend Softwareanbieter bereit, die Kunden mit speziellen Angeboten zu übernehmen. 
So hat zum Beispiel der Softwarehersteller EVIDENT mit seinen 2.500 Anwendern schon in der Vergangenheit erfolgreich Patientendaten anderer Hersteller in das eigene Programm implementiert. Für frühere Zahn32 -Anwender hat die Firma ein spezielles Willkommens-Paket geschnürt.

Weitere Infos erhalten Sie bei den Umstellungsberatern Silvia Grösser und Stephan Isenberg  Tel. 0671 / 21 79 0 oder www.evident.de

Quellen: www.evident.de, www.zahn32.de

Das SOP-System – ein Aprilscherz?

Nur ein Aprilscherz?
Am Ersten des Monats wurde das „System von Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Coronavirus-Pandemie“ (SOP) in der ZM-Online veröffentlicht.  Viele Kollegen glaubten zunächst an einen April-Scherz!

Link zu: SOP-System

Es stellte sich aber heraus, dass alles ernst gemeint ist. So sehen die neuen Standards der Extraklasse im Einzelnen aus.

Foto: Danke an den Forum-User für die praxisnahe Animation

Zahnmediziner – der neue Risiko-Job

Die Ausbreitung des Coronavirus hat nun auch die Zahnärzteschaft  in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht. Nun wird klar, dass wir Zahnärzte und unsere Mitarbeiter von allen schlechten Karten die sogenannte A-Karte erwischt haben. Denn kein Behandler kann sich sicher sein, dass der scheinbar symptomlose Patient, den er gerade behandelt, frei von Corona-Viren ist. Bei der zahnärztlichen Behandlung mit Wasserkühlung und rotierenden Instrumenten werden zwangsläufig Viren aus dem Rachenraum in die Luft gewirbelt. Eine Katastrophe für den Behandler, denn der klassische Mundschutz ist nicht ausreichend, und eine bessere Schutzausrüstung ist derzeit nicht verfügbar, beziehungsweise ist der Intensivmedizin vorbehalten.

Wir Zahnärzte haben also derzeit vermutlich den „dreckigsten“ Job von allen, weltweit. Dennoch nimmt die Öffentlichkeit davon keine Notiz!
Wie soll es weitergehen? Soll die Praxis geschlossen werden? Wo sollen die bereits infizierten Corona-Patienten hin, wenn ein Schmerzfall auftritt. 

Darüber gibt es derzeit weder von den sogenannten „Standesvertretern“ noch von der Politik eine Antwort. Im Forumbereich von www.zahnarzt-forum.info tauschen sich die Kolleginnen und Kollegen eifrig darüber aus und suchen nach Lösungen, welche derzeit aber jeder für sich selbst finden muss.

Hier sind noch einige weiterführende Links für Kollegen, welche den Praxisbetrieb einstellen wollen und weitere Infos:
Youtube-Video über Kurzarbeitergeld Teil 1 (Agentur für Arbeit)
Youtube-Video über Kurzarbeitergeld Teil 2 (Agentur für Arbeit)
Spezielle Themenseite zu COVID-19 (zm-online)
Convid-19 Seite der Bundeszahnärztekammer
Challenges for dental and Oral Medicine (Journal of Dental Research)

Bild: Yannick Exner (Adobe Stock)

Patienten- und Gesundheitsdaten in Gefahr

Laut Gesundheitsminister Jens Spahn/CDU sollen alle deutschen Ärzte ihre Patientendaten in einem Datenpool per Telematik (TI) online stellen!

Ärzte, IT-Fachleute, Fachmedien und (selten) informierte Patienten sind entsetzt:

Inzwischen reagieren sogar ärztliche Körperschaften (hier die Kassenärztliche Vereinigung Bayern/KVB):

Entscheidend für die Sicherheit unserer Patienten ist, dass Ärzte sich freiwillig zur Telematik entscheiden können, damit nur die Praxen die Daten ihrer Patienten online stellen, die auch die Kompetenz dazu haben. Insofern ist es emminent wichtig, dass TI-freie Ärzte nicht per Spahn-Gesetz sanktioniert und damit gezwungen werden dürfen!

Pikanterweise sind Privatpatienten (Politiker und Beamte) und Privatpraxen von der TI ausgenommen.

Kürzlich wurde eine Bundestags-Petition gegen den Telematik-Zwang mit fast 65.000 Mitzeichnern erfolgreich abgeschlossen (Quorum übererfüllt!):

Nun hat der Petitionsausschuss des Bundestages die Möglichkeit das neue Spahngesetz (DVG) mit noch gesteigerten Sanktionen zu überprüfen und ggf. dem Bundestag zur Änderung vor zu legen. Informierte Kassenpatienten und Ärzte hoffen, dass eine gewissenhafte Prüfung dann auch wengistens zu einer freiwilligen Telematik-Anwendung führen wird. Sicherheit und Qualität blühen nicht unter Zwang oder Planwirtschaft.

Noch sind einige patientenorientierte, datenbewußte Praxen (Ärzte, Psychologen und Zahnärzte) trotz Strafgebühr TI-frei und hier von der IG-Med gelistet und kartiert (Liste wächst wöchentlich):

Karte TI-freier Praxen bundesweit

Ihre ZahnärzteInnen von Zahnarzt-forum.info

Foto: BMG