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Das „Timbuktu-Protokoll“

Eigentlich gilt es als Mittel der Wahl: Calciumhydroxid zur Desinfektion des Wurzelkanals. Auch an den Hochschulen wird es so gelehrt. Das Mittel gilt als sehr gewebefreundlich. Eben diese Gewebefreundlichkeit könnte nun aber der Grund dafür sein, dass dabei nicht alle Keime erfasst werden. Die Folge ist ein Misserfolg der endodontischen Maßnahme.

Kollege Osswald hat alternativ dazu seine „Timbuktu-Methode“ mit CHKM vorgestellt. Hier im zahnarzt-forum.info soll nun sein komplettes Behandlungsprotokoll, mit allen Tricks und Kniffen in 5 Teilen vorgestellt werden: 

Das Timbuktu-Protokoll Teil 1-5  (PDF zum Download)

(mit freundlicher Genehmigung des Autors, erschienen im Niedersächsischen Zahnärzteblatt 2014)

Vortrag von Dr. Dr. Osswald auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=scHii2JK47Q

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Wieder neuer IDS-Rekord

Digital, smart, patientenorientiert: IDS erreicht als Weltleitmesse der Dentalbranche neue Dimensionen

Mehr als 155.000 Fachbesucher (+ 12 Prozent) – gute Geschäfte – Zahnmedizin als Vorreiter der Gesundheitsbranche: die Internationale Dental-Schau 2017

Mit neuerlichem Rekordergebnis und ausgezeichneter Stimmung endete am Samstag, dem 25. März 2017, die 37. Internationale Dental-Schau (IDS) nach fünf Tagen in Köln. Über 155.000 Fachbesucher aus 157 Ländern besuchten die Weltleitmesse der Dentalbranche 

Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zur Vorveranstaltung von 12 Prozent. Insbesondere bei den ausländischen Besuchern legte die IDS kräftig zu: Um nahezu 20 Prozent stieg der Anteil internationaler Fachbesucher auf rund 60 Prozent an. Auch bei den nationalen Besuchern wurde ein leichtes Plus verzeichnet. Die IDS bewies damit einmal mehr ihre Bedeutung für die Dentalwelt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der persönlich die Eröffnung der 37. IDS übernahm, sieht in der Dentalbranche einen Vorreiter der Gesundheitsversorgung: „Nirgends haben wir in den letzten Jahren eine solche Erfolgsgeschichte der Prävention erlebt wie in den letzten 20 Jahren im Bereich der Mundgesundheit. Wir unterstreichen in allen Gesundheitsbereichen den Gedanken, dass Krankheiten zu vermeiden besser ist, als sie mühsam zu heilen oder zu lindern und wir können von der Zahnmedizin da viel lernen.“

Gleichzeitig stellte er die ökonomische Bedeutung des medizinischen Sektors in Deutschland heraus: „Die Gesundheitswirtschaft ist ein herausragender Wirtschaftszweig in unserem Land mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten und krisensicheren Jobs. Uns ist sehr daran gelegen dieses starke Stück der deutschen Wirtschaft weiter zu pflegen und seine Erfolgschancen zu stärken.“ „Die IDS 2017 hat unsere hoch gesteckten Ziele und unsere eigenen Erwartungen sogar übertroffen. Insbesondere die internationalen Wachstumsraten unterstreichen, dass die IDS eine weltoffene und gastfreundliche Leitmesse für die gesamte Dentalbranche ist. In Verbindung mit den zahlreich gezeigten Innovationen ist die IDS richtungsweisend und für alle Branchenteilnehmer ein tolles Messeerlebnis“, freute sich Dr. Martin Rickert, Vorstandsvorsitzender des VDDI. Er bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für dieses fantastische Ergebnis. 

„Köln war für fünf Tage die Welthauptstadt der Dentalbranche, darauf können wir sehr stolz sein. Wieder einmal hat die IDS bewiesen, dass sie international nicht nur die größte, sondern auch die mit Abstand beste Plattform für Networking und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse in der Dentalbranche ist. Der starke Zuwachs an Besuchern vor allem aus dem Ausland zeigt, welche Strahlkraft und Bedeutung diese Veranstaltung weltweit hat. Die anhaltend positive Entwicklung der IDS ist auch für den Messeplatz Köln eine Erfolgsgeschichte“, so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse GmbH. „Wir sind hoch erfreut, dass unsere zahlreichen Aktivitäten im Vorfeld der Veranstaltung im In- und Ausland mit einem so herausragenden Erfolg belohnt wurden“, bekräftigte Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des VDDI. Gute Stimmung, gefüllte Auftragsbücher Im Fokus der IDS 2017 standen digitale Produktions- und Diagnoseverfahren, intelligente Vernetzungslösungen für Praxis und Labor, smarte Services für Zahnärzte und Zahntechniker sowie die weitere Verbesserung der Patientenversorgung und damit Mundgesundheit weltweit (siehe dazu die fachlichen Betrachtungen zur IDS 2017).

Die große Bandbreite an Produkten und die Tiefe des Angebotes überzeugte einmal mehr auch die Besucher aus aller Welt. Folglich war auch die Stimmung während der fünf Messetage hervorragend. Beste Voraussetzungen für Vertreter sämtlicher relevanter Berufsgruppen die Zeit in Köln zu nutzen, um sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen sowie Geschäfte zu machen. Die Aussteller begrüßten die Vielzahl internationaler Fachbesucher und die Qualität der Besucher, die an sich an ihren Messeständen einfanden. Nahezu alle Regionen legten auf Besucherseite noch einmal deutlich zu: Aus Mittel- und Südamerika (+ 52,9 Prozent), Osteuropa (+ 43 Prozent), dem Nahen Osten (+ 31,9 Prozent), Afrika (+ 31,7 Prozent) und Asien (+ 28 Prozent) kamen 2017 wesentlich mehr Fachbesucher zur IDS. Auch Nordamerika (+ 15,7 Prozent) und Europa (+ 12,6 Prozent) steigerten sich noch einmal signifikant. Laut einer neutralen Besucherbefragung waren 45 Prozent der Fachbesucher aus dem Ausland ausschlaggebend für Beschaffungsentscheidungen ihrer Unternehmen. Insgesamt gaben rund 80 Prozent der Befragten aus dem In- und Ausland an, an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen ihrer Unternehmen beteiligt zu sein. Entsprechend gut gefüllt waren die Auftragsbücher vieler Unternehmen nach fünf Messetagen. Auch das Besucherfazit fiel gut aus: Rund drei Viertel der Befragten zeigten sich mit der IDS 2017 insgesamt (sehr) zufrieden, ebenso wie mit der Erreichung ihrer Messeziele. 90 Prozent der befragten Besucher würden Geschäftspartnern den Besuch der IDS empfehlen. 70 Prozent planen, die IDS auch 2019 zu besuchen.

Zahnmedizinische Versorgung als bedeutender Wirtschaftsfaktor „Die Internationale Dental-Schau (IDS) ist ihrem Ruf als weltweite Leitmesse im Dentalbereich wieder einmal gerecht geworden“, stellte Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer stellvertretend für seinen Berufsstand zum Abschluss der Messe fest und fügte hinzu: „Die Zahnmedizin ist ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Dabei erweist sich die Dentalbranche als krisenfest und leistet einen wichtigen Beitrag zum Jobmotor Gesundheitswesen“. Uwe Breuer, Präsident des Verbandes der Deutschen Zahntechniker-Innungen (VDZI), bestätigte diesen Eindruck: „Die Internationale Dental-Schau hat sich aus Sicht des VDZI als Treffen der Spezialisten aus dem zahntechnischen Labor und der Zahnarztpraxis erneut bewährt. Die sich ausweitende digitale Arbeitsweise in Labor und Praxis erfordert in Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit beider Experten.“ Insgesamt hätten sich, so Breuer, vor allem die Fräs- und CAD/CAM-Geräte weiterentwickelt. Nun müssten die zahntechnischen Labore allerdings genau schauen, welche Technologie sie im Labor anbieten möchten und können. „Alle Technologie ist ohne gut ausgebildeten Nachwuchs im Zahntechniker-Handwerk nicht denkbar. Auch auf dieser IDS haben die hochqualifizierten zahntechnischen Auszubildenden beim Gysi-Preis Wettbewerb ihr Können wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt,“ betonte Breuer. Die IDS 2017 in Zahlen An der IDS 2017 beteiligten sich auf einer Bruttoausstellungsfläche von 163.000 m² (2015: 158.200 m²) 2.305 Unternehmen aus 59 Ländern (2015: 2.182 Unternehmen aus 56 Ländern). Darunter befanden sich 624 Aussteller und 20 zusätzlich vertretene Firmen aus Deutschland (2015: 636 Aussteller und 19 zusätzlich vertretene Firmen) sowie 1.617 Aussteller und 44 zusätzlich vertretene Unternehmen aus dem Ausland (2015: 1.480 Aussteller und 44 zusätzlich vertretene Unternehmen). Der Auslandsanteil lag bei 72 Prozent (2015: 70 Prozent). Schätzungen für den letzten Messetag einbezogen, kamen über 155.000 Fachbesucher aus 157 Ländern zur IDS (2015: 138.500 Fachbesucher aus 151 Ländern), davon rund 60 Prozent (2015: 51 Prozent) aus dem Ausland.* * Die Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen dieser Messe werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert.

Die nächste IDS – 38. Internationale Dental-Schau – findet vom 12. bis 16. März 2019 statt.

Quelle Text+Foto: Pressemitteilung

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Elektrische Zahnbürste: rund oder nicht rund?

Die Auswahl an elektrichen Zahnbürsten ist riesig. 
Auf den ersten Blick fällt dann vor allem eines auf: Es gibt Modelle mit länglichem Kopf und Modelle mit rundem Kopf. Vom Preis mal ganz abgesehen entscheiden sich viele Kunden spontan für die längliche Variante. Sie empfinden diese als schicker, moderner.
Entscheidend sollte aber sein: Welche elektrische Zahnbürste putzt gründlicher?

Da liegt es nahe die Testergebnisse der Stiftung Warentest zu studieren:
(aufgeführt sind nur reine Akkuzahnbürsten, die aufgeführten Noten bezieht sich nur auf den Bereich „Zahnreinigung“)

Test Stiftung Warentest 2013 – 2015:

1. Platz: Braun Oral-B Vitality Precision Clean, runder Kopf, Note 1,1
2. Platz: Braun Oral-B Professioanl Care 1000, runder Kopf, Note 1,3
3. Platz: Philips Sonicare Diamond Clean, länglicher Kopf, Note 1,4
4. Platz: Curaprox Hydrosonic CHS 100, länglicher Kopf, Note 1,5
5. Platz: Braun Oral-B Pulsonic Slim, länglicher Kopf, Note 1,6
6. Platz: dm/Dontodent Akku, runder Kopf, Note 1,9

7. Platz: Philips Sonicare EasyClean HX6511, länglicher Kopf, Note 2,2
8. Platz: Müller/Sensident Expert, runder Kopf, Note 2,5
9. Platz: edel+white Hydro Active, länglicher Kopf, Note 2,9
10. Platz: Braun Oral-B Trizone 5000, länglicher Kopf, Note 3,1
11. Platz: Rossmann Perlodent med, runder Kopf, Note 3,1
12. Platz: Carrera Dentasonic Prof., länglicher Kopf, Note 3,7
13. Platz: Elmex ProClinical C600, länglicher Kopf, Note 3,7
14. Platz: Sanitas Schallzahnbürste, länglicher Kopf, Note 3,9
15. Platz: Grundig Schall-Zahnbürste, länglicher Kopf, Note 4,4

Test Stiftung Warentest 03/2016:
1. Platz: Braun Oral-B Pro 6000, runder Kopf, Note 1,5
2. Platz: OObrush Dental Revolution, länglicher Kopf, Note 2,1
3. Platz: Newgen medicals, länglicher Kopf, Note 2,8
4. Platz: Remington Sonicfresh Total Clean, länglicher Kopf, Note 3,0
5. Platz: AEG Akku-Schallzahnbürste, länglicher Kopf, Note 4,1
6. Platz: Foreo Issa, länglicher Kopf, Note 5,5

Da die Tests zu verschiedenen Zeiten stattfanden, sind die Noten von unterschiedlichen Tests vermutlich kaum in absoluten Zahlen miteinander vergleichbar. Auffällig ist aber, dass bei beiden Tests Geräte mit „runden Köpfen“ den führenden Platz belegten. Was könnte zu diesen sehr guten Ergebnissen bei den „runden Köpfen“ geführt haben?

Hier hilft der Blick auf die Funktionsweise der Bürsten: Die länglichen Köpfe reinigen mit pulsierenden Bewegungen, die runden Köpfe mit oszillierenden Bewegungen in Kombination mit pulsierenden Bewegungen. Die runden Köpfe führen also mehr Bewegungen aus und können folglich auch mehr „Dreck“ wegbürsten.

Fazit:
Beim Kauf einer Elektrischen Zahnbürste kann man mit einem runden Kopf nicht viel falsch machen, sofern es sich um ein Markengerät handelt.

Autor: Dr. Frank Exner, Konstanz
Quellen: Stiftung Warentest Online, Elektrische Zahnbürsten 2013-2016
Foto: fotolia

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PerioTwist – eine Zukunft ohne Zahnseide!

Neues von Kickstarter: PerioTwist – eine Zukunft ohne Zahnseide!

Dr. Allan Coopersmith hat auf der Plattform Kickstarter sein neues Projekt vorgestellt.

Das neue Tool für die Zahnzwischenräume soll alle Probleme lösen, die Zahnseide, Zahnsticks und Co bisher nicht lösen konnten.

PerioTwist funktioniert ähnlich wie ein Korkenzieher. Erstmal in den Zahnzwischenraum eingebracht, soll durch kombinierte Dreh- und Zugbewegungen alles an Plaque entfernt werden. Einfache Handhabung sollen daher der Faulheit bei Zahnseide, durch deren komplizierter Anwendung entgegenwirken. Es scheint nur eine Größe für alle Zwischenräume zu geben, daher ist auch abzuwarten wie angenehm das Material für das Zahnfleisch ist.

Durch die Gewinde und Rotationsbewegung kann der Anwender selber Zahnpasta oder Medikamente in die Zahnzwischenräume einbringen. Bild Da ich gerne meinen Patienten CHX-Gel zur lokalen Applikation mitgebe, ist das natürlich eine absolute Arbeitserleichterung. Gerade Parodontitispatienten müssten von dieser Funktion sehr profitieren können.

Fazit: Es ist abzuwarten, wie angenehm und praktikabel sich das PerioTwist macht und ob es letztendlich überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird.  

Quelle: www.zahnärzte-seehof.de

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