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Danaher – Der neue dentale Gigant

Obwohl in Europa nur die Wenigsten die Danaher Corporation kennen, ist der Konzern kürzlich zum weltweit größten Dental-Konzern aufgestiegen. Damit hat er die bisherige Nummer 1, Dentsply, abgelöst hat. Dieser Wechsel an der Spitze wurde möglich, da der Danaher Konzern Ende 2014 den schweizer Implantat-Hersteller Nobel Biocare übernommen hat …

Zu den bekannteren Besitztümern von Danaher gehören Kerr und die ehemals schwäbische KAVO. Insgesamt verfügt der Mischkonzern über 400 (auch nicht dentale) Firmen weltweit und über mehr als 63.000 Mitarbeiter.

Mit der Nobel-Biocare-Übernahme durch Danaher hat sich zudem auch die Konsoldierungswelle der Implanthersteller weiter fortgesetzt. Die geschätzte Zahl von Implantatanbietern wird auf etwa 300 geschätzt. Zuletzt wurde die brasilianische Neodent von Straumann übernommen. Und die amerikanische Biomet 3i und Zimmer sind dabei zu fusionieren. Einige Implantatsysteme, wie Ankylos, Frialit und Astra wurden zuvor von Dentsply übernommen. Laut NZZ beherrschen damit die 5 größten Implantathersteller bereits fast drei Viertel des globalen Implantatmarkts.

Im Jahr 2014 waren die Marktführer Straumann, vor Nobel Biocare, Dentsply, Biomet 3i sowie Zimmer. Durch die jüngsten Übernahmen wird sich für das Jahr 2015 eine neue Konstellation ergeben. Mit im Spiel wird dann die Danaher Corporation sein.

Quellen: Moneycab, Wikipedia, NZZ

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IDS-News 2015

Alle zwei Jahre öffnet die Weltleitmesse der Dentalbranche in Köln ihre Tore: Die Internationale Dentalschau. Am 10. März ist es wieder soweit. Mit einem Rekordergebnis von über 125.000 Besuchern aus 149 Ländern konnte man 2013 aufwarten. Damit ist die IDS zunehmend international ausgerichtet. Ein Bummel durch die endlosen Gänge ist inspirierend und spannend zugleich. Innovationen aus der Branche locken zuhauf.
Was gibts Neues?
Zum Beispiel: O-TIS, die integrierte Online-Terminvergabe – Patienten können sich damit via Internet jederzeit bestimmte Zahnarzttermine selbst vergeben.

Terminvergabe kostet Zeit. O-TIS, eine Gemeinschaftsentwicklung der Firma EVIDENT mit dem Rechenzentrum iisii solutions, schafft neue Freiräume und gibt den Patienten die Möglichkeit, sich bestimmte Kennenlern- oder Routinetermine selbst zu vergeben. An 7 Tagen pro Woche, rund um die Uhr.

Die Terminsuche ist interaktiv, die Praxis muss also keine Blöcke für die Online-Vergabe vorhalten. Terminwahl, -bestätigung, -erinnerung sowie eine mögliche Umdatierung seitens des Patienten laufen im Hintergrund, ohne dass die Rezeption einen Finger rühren muss. Die Praxis konfiguriert in der Praxissoftware, welche Termine bei welchen Behandlern online gebucht werden können. Vor Missbrauch sind die Praxisnetzwerke sicher, zumal die Interaktion nicht direkt, sondern über das Rechenzentrum iisii solutions stattfindet.

Auch was die Umsetzung des Patientenrechtegesetzes angeht, kommen aus Bad Kreuznach wieder intelligente Lösungen, die rechtliche Anforderungen und rationelles Praxismanagement unter einen komfortablen Hut bringen.

Weil laut Gesetz die Behandlungsdokumentation wenn, dann nur komplett nachvollziehbar geändert werden darf, führt EVIDENT ein Freigabesystem ein. Der Anwender kann individuell eine „Karenzzeit“ definieren, nach der eine Änderung der Eintragungen dokumentiert wird. Dies kann wahlweise sofort, manuell oder automatisch nach Ablauf dieser Zeit „freigegeben“ werden. Damit ist der Dokumentationsprozess rechtskonform lückenlos.

Ändert die Praxis eine Leistungseingabe vor der erfolgten Freigabe, z.B. während der Karenzzeit, bleibt alles wie gehabt. Nach dieser Zeit steht sowohl die ursprüngliche, als auch die korrigierte Eingabe in der Karteikarte. So kann jeder Anwender selbst auf smarte Weise festlegen, wie er die Umsetzung geltenden Rechts mit seiner Praxisorganisation und dem gewünschten Maß an Rechtssicherheit in Einklang bringt.

Trotz des hohen Entwicklungsaufwandes liefert das Unternehmen diese neue Funktion kostenfrei im Rahmen der Softwarewartung. Innovatives und Bewährtes demonstriert die EVIDENT GmbH auf der IDS in Gang O an Stand 030 in Halle 11.2.

Quelle: EVIDENT GmbH 

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Aus der Praxis: Infrastruktur und Symmetrie

Foto: OPG nach Implantation in Regio 15

Es ist schon verblüffend, wie symmetrisch manche Phänomene des menschlichen Körpers auftreten können. Der nachfolgende Patientenfall demonstriert dies besonders anschaulich: Der Patient (m) hatte im Alter von 54 Jahren den naturgesunden Zahn 15 durch eine sagitale Spaltung verloren.
Ein gutes Jahr verging und der Patient hatte nun zeitweise spontane Schmerzen auf der anderen Seite, an dem ebenfalls naturgesunden Zahn 25 (gleicher Zahn nur andere Seite). Der Zahn zeigte eine ausgeprägte, okklusal sichbare Infraktur und im Röntgenbild eine dezente apikale Auffälligkeit.

 

  

Foto: im Rö leichte apikale Aufhellung bei 25

Ein Kältetest war negativ, die darauf folgende Probetrepanation ebenfalls. Die Pulpa war bereits degeneriert und gangränös verändert.

Foto: 25 mit Infraktur

Besorgniserregend war vor allem der tief nach apikal reichende Riss. Das weitere Aufbohren des Zahnes ergab dann, dass sich der Riss noch nicht allzu tief in die Wurzel ausgedehnt hatte und daher eine gewisse Hoffnung auf eine endodontische Rettungsmaßnahme bestand.

Foto: Riss endet in der Tiefe

Wie es mit dem Zahn weiterging?
Die Fortsetzung des Fallverlaufs lesen Sie im „Forum“, also im Bereich für registrierte User, inklusive interessanter Kollegenbeiträge zu diesem Fall.

Registrierte gehen auf diesen Link: http://forum.zahnarzt-forum.info/viewtopic.php?f=59&t=5767

Quelle:
Praxis Dr. Frank Exner, Konstanz

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Urteil zur GOZ 2197 ((adhäsive Befestigung)

Für alle, die sich im Jahr 2012 über die quasi Absenkung des Honorars im Bereich Compositefüllungen um rund die Hälfte geärgert haben, ist es zwar nur ein kleiner Trost, aber immerhin:

Das Amtsgericht Bonn hat im Urteil vom 28.07.2014 festgestellt, dass eine Berechnung der Position GOZ 2197 (adhäsive Befestigung) …

neben der Position GOZ 2120 (mehr als 3-flächige Compositefüllung mit Adhäsivtechnik) möglich ist.

Link zur Urteilsbegründung: Aktenzeichen 116 C 148/13 AG Bonn

Daraufhin hat die BZÄK ihren Kommentar zur GOZ geändert und veröffentlicht.

Hier ist die neue Fassung der GOZ vom 01.10.2014 (Quelle BZÄK): 

Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)

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